Wunderschöner Blick in die Ferne zu einem Regenbogen
 
               
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Feuer Herz - Herzensliebe, flammende Herzenergie

Nahrung als Information

Junge Frau in wunderschöner Blumenwiese. Viel Sonnenschein. Herrliche Farben.  Lebensfreude ausstrahlend. Glücklichsein.
Freudige Menschen
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Vitale Ernährung
Die Grundeinstellung
Der spirituelle Aspekt
Der seelische Aspekt
Der körperliche Aspekt
Nahrung als Information
Nahrungsergänzung


Nahrung: Information und Ordnung wichtiger als Energie-Gehalt
Der Bio-Photonen-Forscher Prof. Dr. Fritz A. Popp über die wichtigste Qualität der Nahrung

Prof. Fritz Albert Popp, geboren 1938, studierte Physik in Göttingen und Würzburg, diplomierte in Experimentalphysik, promovierte in theoretischer Physik und habilitierte in theoretischer Radiologie 1973. Popp wurde insbesonders durch seine Arbeiten zur Zellkommunikation mit Hilfe von
Bio-Photonen bekannt und leitet heute das Institut für Biophysikalische Zellforschung in Kaiserslautern.

Das folgende Interview von 1990 mit Prof. Ol Sartorio gibt einen Einblick in die interessanten Erkenntnisse von Prof. Dr. Popp im Bereich natürlicher Ernährung.

"Das elementarste Lebensmittel ist Licht - Licht im Körper speichern ist das wesentliche", so Popp, "je länger, desto effektiver."

In der Photosynthese werden CO2 und H2O durch Sonnenlicht zu Glukose "verschweißt". Bei der Glykolyse werden CO2 und H2O wieder ausgeschieden. Die gespeicherte Energie wird in Form von Photonen wieder freigesetzt.

Höhere Ordnungsformen speichern das Licht effektiver als niedrigere. "Dies sind Tatsachen, darum müssen wir den Wert der Nahrung anders sehen als herkömmlich, denn der Wert der Nahrung liegt vorwiegend in der Versorgung mit Ordnung und Informationen, so wie es auch in der Synergetik gesehen wird.

Ich teile mit dem Physiker, Philosophen und Nobel-Preisträger Erwin Schrödinger die Auffassung, dass ein System in dem Maße Wärme (Chaos) abführt, wie ein höherer Ordnungszustand erreicht wird. Der Wert der Nahrung ist also für den Menschen um so höher, je stärker daraus eine Wärmeproduktion resultiert.

Wir dürfen dabei jedoch nicht vergessen, dass höhere Lebewesen zu verschiedenen Zeiten individuell verschiedene Ansprüche an ihre Nahrung stellen, die abhängig sind von ihrer Art, ihrem Zustand - zum Beispiel ob Sie krank oder gesund sind - , ihren Eßgewohnheiten, ihrem Umfeld und auch von ihrem Appetit.

Dabei gibt es natürlich essentielle Substanzen, die in der Nahrung auf Dauer nicht fehlen dürfen, wie zum Beispiel Vitamine, Spurenelemente und bestimmte Aminosäuren. Der Qualitätsbegriff für Nahrung muß jedoch neu definiert werden, da er weit über das kalorimetrische Denken hinausgeht.

So sind zum Beispiel Standort (Lage), Bodenbeschaffenheit, Sonnenbestrahlung und Düngevarianten bei pflanzlicher Kost von entscheidender Bedeutung für die Qualität.

Auch die Frische, die Zeit und die Art der Lagerung sowie die Haltbarmachung spielen eine entscheidende Rolle, wie wir an der jeweiligen Photonenmessung erkennen können."

"Was wir in den biochemischen Verhältnissen erkennen
können, ist die zwangsläufige Folge der Energie, die
dahintersteht, und deren Basis ist wiederum die Information,
die den Vorgängen zugrundeliegt.

Ernähren heißt also in erster Linie Ordnung zuführen und stabilisieren."

Bereits feinste Veränderungen in der Zusammenwirkung der einzelnen Faktoren eines Ganzen können zum Symmetriebruch und damit zu einer plötzlichen Änderung des Ordnungszustandes führen.

Die Biochemie kann diese Fragen nicht allein beantworten, denn der wesentliche Unterschied zur geläufigen, rein biochemischen Interpretation der Nahrung besteht in zwei Faktoren, die sich biochemisch nicht oder nur indirekt erfassen lassen:

1. Das biologische System wird ausdrücklich als offenes
System charakterisiert und ist somit nicht als abgeschlossenes
biochemisches Reaktionsgemisch konstanter Temperatur
betrachtbar, so wie es die Biochemie sieht.


2. Ins Spiel kommt ein "Ordnungs"-Parameter, der "supermolekulare"
Wechselwirkungen und nicht etwa molekulare chemische
Relativitäten beschreibt.

Wir können dies in dem einfachen Satz zusammenfassen:

"Nahrung ist bis auf aktuelle Notfälle oder die extreme Situation des Schwerstarbeiters in erster Linie nicht Kalorienträger, sondern Nachricht und Information".


Nach dem Nobelpreisträger Schrödinger und den Erkenntnissen der Synergie hat Nahrung die elementare Aufgabe, den Ordnungszustand des lebenden Systems aufzubauen und gegen chaotische Einflüsse zu stabilisieren.

Prof. Popp gab in diesem Zusammenhang folgendes Beispiel: Nahrungsenergie ist vergleichbar mit der Energie, die der Geigenbogen auf die Geigensaite überträgt, wenn er sie zum Schwingen anregt.

Die gleiche Energie auf andere Weise übertragen - beispielsweise durch Erwärmen mit einer Flamme - könnte nicht die Harmonie des reinen Geigentons übertragen. Die Qualität äußert sich hier in der Fähigkeit, die Entropie, also den Zerfall des Systems mit minimalen Energieaufwand zu verringern und die Negentropie (Synergie), also die Zusammenwirkung, zu stabilisieren.

Es ist notwendig, hier anzuführen, daß der Vergleich mindestens in einem nicht unwesentlichen Teil hinkt: Das biologische System verfügt über einen "aktiven" Sog. Es ahnt im "Appetit", oder weiß im natürlichen Zustand wenigstens teilweise, welches Nahrungsmittel die Rolle der Entropieverringerung am besten erfüllt, im Gegensatz zum "passiven" Geigenbogen (ergänzend wird in diesem Zusammenhang auf die Arbeiten von Popp 1984, 1986, 1988 und 1989 hingewiesen).

"Im übrigen", so erklärt uns Popp, "können wir davon ausgehen, daß Lebensmittel und Evolution eine gemeinsame physikalische Komponente aufweisen, also wie der Mensch sich ständig entsprechend dem Umfeld orientiert, anpaßt und verändert."

Popp erinnert auch daran, daß die Qualität eines Lebensmittels mit wachsender Umweltbelastung (Kontermination) schon deshalb abnimmt, weil die Fähigkeit, Ordnung zu erzeugen, mit wachsender Disharmonie des Senders (Nahrung oder Mensch) selbstverständlich geringer wird - die Aufmerksamkeit also mit zunehmender Disharmonie gesteigert werden muß.

(Quelle: Lebenskunde-Magazin 2/90)


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